Jagdstrecke einer Treibjagd aus dem 19. Jahrhundert

Wir heißen Sie herzlich Willkommen in unserem Alpengasthof Hirsch, der nun schon seit drei Generationen von der Familie Natter bewirtschaftet wird.

Ende des letzten Jahrhunderts heiratete der Großvater Balthasar Keller die Besitzerin Victoria Leimgruber, die in der Zeit von den großen Herbsttreibjagden der Fürsten lebte. Viele Bauern, die auf dem Weg zu den höher gelegenen Alpen waren, ließen Ihre Pferde von der am Haus gelegenen Tränke Wasser trinken und löschten währenddessen Ihren eigenen Durst in der Wirtschaft. So konnten die Wirtsleut sich mit dem bedienen und beherbergen der Gäste ihren Lebensunterhalt verdienen. Damals hatten erst Wenige die Schönheit der Allgäuer Alpen entdeckt, sodaß Einheimische und Jäger die Gäste des Gasthofes waren.

Der Hirsch mit Pferdetränke um die Jahrhundertwende 1936 erbte die Tochter Juliane Keller das Haus und heiratete 1938 Alwin Natter. Die Anfangszeiten waren schwere Jahre mit Krieg, Hungersnot und Flüchtlingen; doch mit dem Wirtschaftswunder hatten dann viele Familien mehr Geld und der Gasthof Hirsch wurde zu einem beliebten Ferienziel.



Zeichnung des Alpengasthofes Hirsch

Im Mai 1973 haben wir, Rita und Helmut Natter, dann den Betrieb übernommen. Wir hoffen, daß Sie sich bei uns wohl fühlen und auch gerne wiederkommen. Zusammen mit unseren Mitarbeitern wollen wir alles tun, um Ihnen das Beste zu bieten.

Anschließend finden Sie noch einige Bilder zur bewegten Geschichte des Alpengasthofes Hirsch.

Auszug aus dem Gästenbuch aus dem 19. Jahrhundert
Der Hirsch im Sommer in der Nachkriegszeit
Zeitgenössische Aufnahme des Stammtisches
Winteransicht der Hirsch
Der Hirsch im Winter um die Jahrhundertwende
Tourismusverein Gunzesrieder Tal Gemeinde Blaichach Bergbahnen Ofterschwang-Gunzesried